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Chronik

2020

Hausgartenschnittkurs

15.03.2020

Hausgartenschnittkurs

Zwölf interessierten Teilnehmern demonstrierte unser Fachwart Bernd Gegenheimer beim Hausgartenschnittkurs im Vereinslehrgarten das richtige Vorgehen. Los ging es bei den schwarzen Johannisbeeren, weiter über weiße und rote Johannisbeeren, zu den Himbeeren, Brombeeren mit und ohne Stacheln und Heidelbeeren. Nach einer kleinen Regenpause ging es an den Schnitt von Säulenäpfeln – im Unterschied zum Schnitt von Hochstämmen. Zum Schluss wurde noch der Schnitt von Ziersträuchern erläutert, wie beispielsweise Sommerflieder und Strauchrosen.


Baumschnitt mit Seilsicherung

01.03.2020

Bernd Hofsäss_Seilsicherung

HOCH HINAUS geht es für unseren Fachwart Bernd Hofsäss beim Bäumeschneiden immer wieder auf der Leiter oder mit der praktischen Südtiroler Steigtanne. Dabei hat die Sicherheit stets oberste Priorität. Gerade in alten großen oder schwer zugänglichen Baumkronen kann er sich zukünftig zusätzlich durch eine Seilsicherung sichern. Dafür hat der OGV-Fachwart eine entsprechende Fortbildung erfolgreich belegt. Herzlichen Glückwunsch und allzeit einen verletzungsfreien Einsatz, Bernd – dein OGV Team!


Wachsendes Naturbewusstsein kommt OGV zu Gute: Zufriedene Gesichter bei Jahreshauptversammlung

18.02.2020

Ein wachsendes Interesse an Umwelt- und Naturthemen machte sich im vergangenen Jahr auch in den Mitgliederzahlen unseres und vieler anderer Obst- und Gartenbauvereine bemerkbar, stellten unsere Vorsitzenden Reinhard Engel und Walter Mehne bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag zufrieden fest. Neben dem unter großem unentgeltlichem Maschinen- und Personaleinsatz vom Haus- und Hofservice Marco Dittler sowie aktiven Vereinsmitgliedern zeitgemäß gestalteten Lehrgarten freuten sie sich über die Kooperation mit dem im Frühjahr eingeweihten benachbarten Remchinger Waldkindergarten, der bereits seine eigenen Hochbeete pflegt und den ersten Früchten des auf dem Vereinsgelände neu angelegten Beerenstreifens entgegen fiebert. Eine Spende der besonderen Art machte Roland Müller: Mit Liebe zum Detail bastelte er über Winter ein mannsgroßes Insektenhotel mit hunderten Schlupflöchern und Nistmöglichkeiten für den Verein, das im März aufgestellt werden soll.

Dank zahlreicher Spenden unserer Mitglieder und Freunde konnte Walter Mehne in seiner Eigenschaft als Kassier trotz einiger Anschaffungen rund um den Lehrgarten und das Vereinsheim einen positiven finanziellen Jahresüberschuss verzeichnen. Die Kassenprüfer Hans-Dieter Hauler dankten ihm und dem Vereinsteam für den wertvollen Einsatz, bevor die anwesenden Mitglieder die einstimmige Entlastung aussprachen. Anschließend bestätigten die Anwesenden ebenso einstimmig die beiden Vorsitzenden im Amt sowie Walter Mehne in Personalunion erneut als Kassier. Neben den bisherigen Beisitzern Annette Auch, Marco Dittler, Anja Otten und Markus Schäfer wählten sie den 27-Jährigen frischgebackenen Braumeister Oliver Schmolla aus Wilferdingen als neuen Beisitzer. Hans-Dieter Hauler und Horst Kröner bleiben Kassenprüfer.

Dass sich die Folgen des Klimawandels wie ein roter Faden durch das heutige Zeitgeschehen ziehen, stellte der Ehrenvorsitzende Bernd Gegenheimer fest. Im Schnitt beobachtete er eine zwei Wochen frühere Apfelernte, wobei viele Bäume durch den hohen Ertrag 2018 erschöpft gewesen seien. Mittelfristig müsse man hier auch über eine gezielte Düngung nachdenken – Magnesium und Kalium etwa könnten Trockenstress reduzieren. Im Hausgarten gelte es ebenso wie in der Landwirtschaft, die Bodenfeuchte zu erhalten: „Am besten durch ganzjähriges Mulchen“, empfahl Gegenheimer und riet, stets mit Bedacht zu Gießen – seiner Erfahrung nach könne der Boden nur einen viertel Liter Wasser pro Minute und Quadratmeter effektiv aufnehmen, alles andere gehen verloren.


Jahreshauptversammlung_2020

AUCH IM NEUEN JAHR viel vor hat die Verwaltung des OGV Wilferdingen um Bernd Hofsäss (von links), Markus Schäfer, Annette Auch, Oliver Schmolla, Julian Zachmann, Reinhard Engel, Marco Dittler, Daniel Erndwein, Anita Zachmann, Martin Schonert, Walter Mehne, Anja Otten, Hans Zachmann und Antje Engel. Foto: Kerstin Müller


Viel gelernt beim Winterschnittkurs

28.01.2020

Winterschnitt_2020

Über zahlreiche Besucherinnen und Besucher vom Kind bis zum Senior freute sich unser Fachwart Bernd Hofsäss beim OGV-Winterschnittkurs am vergangenen Samstag. Über 20 Interessierte machten sich auf den Weg ins Wilferdinger Gewann „Brunnhälden“, um dem Schnittexperten über die Schulter zu schauen. Bevor es aber hoch auf die Leiter und Südtiroler Steigtanne ging, erklärte Hofsäss den fachgerechten und zeitgemäßen Obstbaumschnitt anschaulich anhand einer Schautafel und mit einer Fachbroschüre, die er für alle Besucher bestellt hatte. Auf zahlreichen Bildern konnten sie nachvollziehen, wie ein Baum übe mehrere Jahre auf Schnitt- und Erziehungsmaßnahmen reagiert und dass es auch im hohen Alter noch nicht zu spät ist, ihn durch gezielte Schnitte mit der Zeit wieder in Form zu bekommen.

Als naturnahe und dennoch effiziente Form der Obstbaumerziehung erklärte er den Besuchern den Aufbau der von Helmut Palmer in den 1950er-Jahren modifizierten Schweizer Oeschberg-Krone mit ihrer spindelförmigen stabilen Mitte als Stammverlängerung, den von ihr ausgehend in alle Himmelsrichtungen zunächst in etwa 45 Grad, nach oben hin noch steiler zeigenden vier Leitästen und den begleitenden Fruchtästen.

Vorteile einer solchen Erziehung sind, dass der Baum im Gegensatz zum früher weit verbreiteten Württemberger Schnitt mit fast waagerechten Leitästen keine Stützen zum Wachsen braucht, auch im Sommer genügend gesunden Luftaustausch hat und per Hand oder mit einer kleinen Leiter gut zu ernten ist.

„Steil stehende Äste fördern das Treibwachstum, flach verlaufende die Fruchtbildung“, verdeutlichte Hofsäss und riet außerdem zum richtigen Werkzeug: Während man bei der Rebschere darauf achten sollte, dass ihre Schneide nicht gerade verläuft, um die Äste nicht zu quetschen, sollte man anstatt einer Astschere bei dickeren Ästen eher zur Schneidgiraffe oder Handsäge greifen. Je nach Standort und Gesundheit des Baumes kann man bei einem radikalen Eingriff schon 20 bis 30 Prozent der Äste wegschneiden – mehr sollten es aber auch nicht sein, damit sich der Baum auch gut regenerieren kann. Übrigens hilft es hier auch, nicht alle Wasserschosse zu entfernen, da auch sie Blattwerk tragen, das Photosynthese betreibt und den Baum versorgt.

Auch ein Baum braucht Nährstoffe, weshalb sich gerade auf mageren Wiesen ab und zu eine durchdachte organische Düngung mit Hornspänen empfiehlt – nicht nur direkt am Stamm, sondern eher unter den äußeren Fruchtästen, da sich in diesem Radius unter der Erde die Feinwurzeln des Baums befinden.

Zwischen Glühwein, Hefezopf und Butterbrezeln diskutierten die Teilnehmer eifrig das richtige Vorgehen und staunten nicht schlecht über den Mut zum Schnitt: „Schon wieder ist ein halber Zentner Äpfel weggeschnitten – da hat sich die Ernte ja schon selbst erledigt!“ Ob der Baumbesitzer im kommenden Sommer auf seine seltenen Blutstreiflinge verzichten muss? „Eher gibt es in den kommenden Jahren eine noch reichere Ernte“, ermutigte der Fachwart, die Resultate der Schnittmaßnahme, die es in den kommenden Jahren immer wieder nach zu justieren gilt, abzuwarten.


2019

Weihnachtsfeier am Freitag, 6. Dezember

17.12.2019

Weihnacht_2019

Liebe Mitglieder und Freunde des OGV Wilferdingen, Liebe Remchingerinnen und Remchinger,

wir wünschen Ihnen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, hoffentlich entschleunigte Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Wir hoffen, Sie auch 2020 wieder bei unseren vielfältigen Veranstaltungen, Offenen Abenden und Festen begrüßen zu dürfen und bedanken uns für die Treue zum OGV und all die Unterstützung! Zusammen mit Theo Müller am Akkordeon, einer Veehharfenauswahl sowie Reinhard Dittler als Nikolaus, der für Jung und Alt etwas dabeihatte (Foto: Anja Otten), durften wir eine gesellig-gemütliche Adventsfeier im Vereinsheim verbringen. Auch hierfür möchten wir uns noch einmal bei allen Beteiligten und Spendern bedanken!

Das Vorstandsteam des OGV Wilferdingen


Im Wandel der Zeit: Geschichte des OGV Wilferdingen

25.11.2019

Geschichte_OGV

MITTEN HINEINGENOMMEN in die Geschichte des OGV Wilferdingen hat uns beim vergangenen Offenen Abend unser Ehrenvorsitzender Bernd Gegenheimer. In einem heiter-interessanten Diavortrag blickte er gespickt mit mancher Anekdote auf jede Menge Herzblut für den Obst- und Gartenbau, Engagement beim Anlegen des Lehrgartens und Auf- sowie Umbau des Vereinsheims zurück. So mancher Besucher bekam ein Strahlen im Gesicht, als er sich als Jugendlicher oder junger Erwachsener wiedererkannte und auch viele treue Weggefährten wieder auf den historischen Aufnahmen entdeckte. Unser Vorsitzender Walter Mehne bedankte sich für den kurzweiligen Diarückblick. Foto: Anja Otten


Freude über wieder wachsendes Interesse an Naturthemen

08.10.2019

Herbstfest_Erntedank

Obst- und Gartenbauverein Wilferdingen eröffnet Herbstfest mit Erntedankgottesdienst


Dass Streuobstbesitzer, Hobbygärtner und Landwirte trotz herausfordernder Wetterbedingungen, verhaltener Prognosen und stelleweise tatsächlich spürbaren Ertragseinbußen dennoch zufrieden mit der diesjährigen Ernte sein können, brachten sie beim Erntedankgottesdienst samt Posaunenchor zur Eröffnung des Herbstfests vom Obst- und Gartenbauverein Wilferdingen zum Ausdruck. Schließlich sorge die Vielseitigkeit der angebauten Früchte für eine Absicherung: Füllten 2018 Äpfel und Birnen die Erntekörbe, so tragen 2019 die Nussbäume umso stärker. Dass weniger oft mehr ist und Teilen unglaublich bereichernd sein kann, brachte Patrick Zipse, Diakon der evangelischen Kirchengemeinde, zum Ausdruck und ermutigte, im Alltag öfter innezuhalten und dankbar zu sein.

Das ließen sich die Vereinskameraden um das Gestaltungsteam von Ursula Mehne und Marco Dittler nicht zweimal sagen und lobten im liebevoll geschmückten Foyer der Kulturhalle den Herbst mit allen Formen und Farben, prächtigen Erntegaben, eindrucksvollen Acrylbildern von Brigitte Baran, wärmenden Wollwerken der Flinken Stricknadeln und einem informativen Apfelsortenspiegel von Bernd Gegenheimer, den er zum Teil von weit her zusammengetragen hatte. Während die Jungs zusammen mit Roland Müller fleißig Insektenhotels bauten, bastelten die Mädchen kunterbunte Herbst-Mobiles mit Carina Zachmann.


Herbstfest_2019

Während sich die OGV-Vorsitzenden Walter Mehne und Reinhard Engel über das rege Miteinander mit dem benachbarten Wilferdinger Waldkindergarten freuten, verzeichnete auch der Kreis- und stellvertretende Landesvorsitzende Jürgen Metzger ein wachsendes Interesse an der Vereinsarbeit: „Die Debatte ums Klima und um heimisches Obst und Gemüse bringen die Mitglieder zu uns.“ Zusammen mit Bürgermeister-Stellvertreter Kurt Ebel zeichneten sie fast 200 Wilferdinger Vorgarten- und Balkonbesitzer für eine besonders gelungene und insektenfreundliche Gestaltung aus, die im Nu die bunten Preis-Chrysanthemen von der Bühne abräumten. Für die ehrenamtliche Pflege gemeindeeigener Blumenkübel dankte der Verein Erika Bürg, Elisabeth Bengel, Reinhard und Inge Dittler sowie Rudi Müller.

Zwei mitgliederstarke Jahrgänge sorgten für eine Vielzahl an Ehrungen: Ein Logl-Bäumchen für 10 Jahre Mitgliedschaft erhielten Oliver Schmolla, Karin und Jürgen Möhle, Ingrid, Roland und Kerstin Müller, Andreas Müller, Thomas Schäfer, Dorit Hartmann, Roland Ruf und Renate Roser, für 25 Jahre Jutta Schäfer, Johanna Schäfer, Susanne und Bernd Hartlieb, Petra und Thomas Grund, Hannelore und Wolfgang Kratt, Ursula Lorenzen, Wolfgang Oechsle, Pierina und Pino Fanara, Renate und Gerrit Lücke, Pascale Cosma, Jürgen Werner, Hans Zachmann, Ursula und Karl-Heinz Zachmann, Ursula und Manfred Klamandt, Waltraud Inhoff, Marianne und Winfried Butz und Birgit Walch, für 40 Jahre Rolf Dittler und für 60 Jahre Rolf Seeger.


Herbstfest_Ehrungen

LANGJÄHRIGE VEREINSMITGLIEDER ehrten die Vorsitzenden des OGV Wilferdingen Reinhard Engel (links) und Walter Mehne (rechts) zusammen mit dem Kreisverbandsvorsitzenden Jürgen Metzger (Zweiter von links).


Saftige Veranstaltung: Albrecht Kumpf beim OGV Wilferdingen

10.09.2019

Auch wenn die Apfelernte in diesem Jahr etwas spärlicher ausfallen wird, machen sich wieder zahlreiche Obstbaumbesitzer mit Körben und Säcken auf dem Weg, um neben dem Tafelobst auch Mostobst zur Saftherstellung aufzusammeln. Doch wie kommen die Äpfel als leckerer Saft in die Flasche? Das erklärte uns am vergangenen Freitag Albrecht Kumpf, dessen Großvater 1898 das in Markgröningen ansässige Fruchtsaftunternehmen gründete, das Albrecht Kumpf heute zusammen mit seinem Bruder und 60 Mitarbeitern erfolgreich führt. 750 Liter trinkt der Durchschnittsdeutsche pro Jahr – weit hinter Kaffee, Wasser, Limo und Bier stehen 32 Liter Saft, den Kumpf mithilfe zahlreicher Hobby- und Berufsobstbauern aus Baden-Württemberg aus Äpfeln, Bioäpfeln, Birnen, Johannisbeeren, Sauerkirschen, Rhabarber und Erdbeeren – nach intensiver maschineller und Hand-Auslese gewinnt. Da die Obsternte von Jahr zu Jahr enorme Alternanzen aufweist, sei dies immer wieder eine Herausforderung, die am Ende aber noch stets gelungen sei, da Kumpf neben rund zwei Dritteln eigener Flaschenabfüllung das weitere Drittel des Saftes als Halbware an andere Getränke-Unternehmen verkauft und diesen Anteil je nach Eigenbedarf variieren kann. Außerdem zähle hier die enge Zusammenarbeit mit 80 eigenen Sammelstellen, zu denen beispielsweise Getränke-Legler in Singen zählt, und 100 Partner-Sammelstellen im Land.

Übrigens hätten sowohl Direktsaft mit originalem Fruchtwasser als auch Konzentrat, dem rein physikalisch das Fruchtwasser entzogen wird, womit der Saft nur noch ein Sechstel des Lagerplatzes benötigt, und das später wieder mit dem analytisch selben Wasser wieder angereichert wird, ihre Berechtigung. Vorteil des Konzentrats sei, dass es im Zeitverlauf seine Qualität länger behalte.


Kumpf_Apfelsaft

„Mit dem Umrechnen in Stundenlohn darf man beim Mostapfelverkauf gar nicht anfangen“, gestand selbst Kumpf ein und lobte die viel mit Ehrenamt verbundene Initiative der meisten Streuobstbesitzer. Deutlich lukrativer sei da schon die Alternative, das abgegebene Obst gegen Saft einzutauschen. Oder eine Bio-Zertifizierung der eigenen Streuobstfläche und ein Vertrag mit der Öko-Kontrollstelle. Dies kostet zwar zu Beginn Geld und Aufwand, kann sich allerdings lohnen, wenn man genug Bäume hat. Auf Nachfrage erklärte Kumpf, dass tatsächlich viel abgegebenes Obst theoretisch bereits Bioqualität habe, wenn die Streuobstwiesen ohne chemischen Pflanzenschutz und mineralische Düngung bewirtschaftet werden, weshalb die Nachfrage nach Bio beim heimischen Apfelsaft gar nicht so groß sei, weil es oft auch keinen Unterschied gebe. Aber nur mit einer Biozertifizierung kann für die Äpfel mehr bezahlt und Biosaft hergestellt werden. Die volle Vielfalt des Kumpf-Saftes konnten die Besucher am Ende dank einer großzügigen Saftspende kosten.


Geselliger Grillabend

29.08.2019

Grillabend

Wow, dass unser geselliger Grillabend im August so viele Besucher zum Vereinsheim ziehen würde, hätten wir gar nicht gedacht! Die vom Urlaub Daheimgebliebenen oder schon wieder Zurückgekehrten nutzten den lauen Sommerabend, um bei Steaks und Würsten vom offenen Grill rege ins Gespräch zu kommen und so begeisterte dieser Offene Abend auch mal ganz ohne spezielles Vortragsthema – selbst als der Grill leer war noch bei Kerzenschein und Kuchen. Vielen Dank an die Organisatoren und Besucher!


Fahrt zur Bundesgartenschau nach Heilbronn

23.07.2019

Buga_Heilbronn

Viele tolle Eindrücke bekamen zahlreiche Teilnehmer unserer Fahrt zur Bundesgartenschau Heilbronn am vergangenen Sonntag. Vielen Dank an Walter Mehne für die Organisation eines rundum gelungenen Tages mit anschließender Einkehr auf der Heuchelberger Warte. Den Besuch der BuGa können wir allen interessierten weiterempfehlen, es lohnt sich für die ganze Familie! Das Foto zeigt einen von drei vollbesetzten Tischen. Foto: Marco Dittler


Obstbäume wachsen mit Blühmischungen um die Wette

02.07.2019

Sommerfest1

Über eine kühle Erfrischung und später eine deftige Stärkung freuten sich alle Wanderer, Fahrradfahrer und auch alle, die mit dem Auto zum Sommerfest des OGV Wilferdingen ins Festzelt im Grünen kamen. Drei Tage lang stand beim gemütlichen Beisammensein der Austausch im Vordergrund. Während die kleinen Besucher sonntagnachmittags emsig Salzteig-Mobiles mit selbstgepflückten Blüten bastelten, staunten die Besucher beim Rundgang durch den neugestalteten Lehrgarten mit Fachwart Bernd Gegenheimer nicht schlecht, dass die kunterbunten insektenfreundlichen Blühmischungen stellenweise die jungen Obstbäume überragten: „Zwar muss man auf gegenseitige Konkurrenz achten, aber je mehr unterschiedliche Pflanzen auf dem Areal wachsen, desto stabiler ist das Ökosystem, das gilt im Obstbau genauso wie beim Gemüse“, verdeutlichte der Experte und ermutigte, dass man bei der Unkrautbekämpfung nicht jedem Gräschen hinterherrennen müsse.

Durch die waldnahe Hanglage fehlt der Luftaustausch im Vereinsgarten, was eine besondere Herausforderung an die Auswahl der Sorten gestellt habe. Während bei den großen Handelssorten oft nur der Ertrag und die Ertragsstabilität zähle, hat der Verein bei seinen Empfehlungen auf alte und ganz neue Sorten mit vielfältigem Geschmack, Lagerfähigkeit, Allergiker-Freundlichkeit oder Resistenzen gegen Schorf und Mehltau gesetzt und auch platzsparende Säulenbäume für den Hausgarten integriert. Doch vor der großen Ernte braucht es erst ein paar Jahre Geduld – damit sich die Bäume gut entwickeln können, müsse man jetzt einige Apfelansätze ausbrechen: „Pro 30 Blätter am Baum sollte nach der Faustregel nur eine Frucht wachsen.“


Der OGV Wilferdingen bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Besuchern des Sommerfests sowie bei allen Tatkräftigen beim Auf- und Abbau, an den vielfältigen Diensten und beim Kuchenbacken für die Unterstützung!


Sommerfest2


Heiterer Ausflug nach Darmsbach

19.05.2019

Wanderung

Auf Wanderschaft zum Darmsbacher Bürgerverein begab sich am vergangenen Freitag eine heitere Gruppe von OGV-Mitgliedern. Nach einer deftigen Stärkung für den geselligen Fußmarsch durfte neben dem Austausch im Bürgersaal der gemeinsame Spaß nicht fehlen, sodass wir gemeinsam fröhliche Wander- und Volkslieder anstimmten, was auch ohne instrumentale Begleitung gut funktionierte. Reinhard Dittler sorgte derweil mit pfiffigen Reimversen für Kurzweil. Vielen Dank dem Bürgerverein sowie den Familie Föller und Müller für die Organisation des Abends!


Mit Bärenkindern durchs Gartenjahr

10.05.2019

Juhuu, wir bekommen unser kleines Hochbeet. Ein Versuch ist es allemal Wert. Wir starten ein kleines Waldkindergarten Projekt um einfach mal zu zeigen und zu forschen, wie gesundes Gemüse und Obst angezogen wird und wächst und gedeiht. Unter Anleitung ihrer Erzieherinnen und Walter Mehne vom OGV Wilferdingen haben die 3 kleinen Gärtner ihre Hochbeete mit Erde befüllt. Um den Kindern erste schnelle Erfolgserlebnisse zu bieten, pflanzten wir Erdbeeren, Salatsetzlinge und haben Radieschen eingesät. Es gibt jetzt noch viel zu tun und zu lernen. Der nächste Versuch dann mit Tomaten und Paprika.

Der OGV Wilferdingen spendet den Kindern Hochbeete und Pflanzen und begleitet sie gerne mit Rat und Tat und weiteren Pflanz-Aktionen.


Tipps und Tricks zum Haltbarmachen

26.04.2019

Haltbarmachen

Um die Ernte aus dem eigenen Garten und von der Streuobstwiese auch außerhalb der Saison genießen zu können, gab Fachberater Bernhard Reisch vom Landratsamt Enzkreis bei unserem vergangenen Offenen Abend wertvolle Tipps und Tricks zum Haltbarmachen von Obst. Die interessierten Bescher im vollgefüllten Vereinsheim machten sich fleißig Notizen zum Einkochen, Einfrieren, Marmelademachen und Co. und stellten eifrig Fragen, die der Experte kompetent beantworten konnte.


Ob Rosen, Lavendel, Sträucher oder kleine Bäume

21.03.2019

Hausgartenschnittkurs

Unser Fachwart Bernd Gegenheimer wusste für alle Pflanzen im Hausgarten unseres Vorsitzenden Walter Mehne und seiner Frau Ursula den richtigen Schnitt. Er machte sich zusammen mit den Besitzern, die zur Anschauung extra noch mit dem diesjährigen Schnitt gewartet hatten, am vergangenen Samstag munter ans Werk, um anderthalb Dutzend interessierter Frauen und Männern das praxisgerechte Vorgehen zu zeigen und anschließend bei Kaffee an Kuchen die Rückfragen zu beantworten. Vielen Dank an Bernd Gegenheimer und Familie Mehne für die Durchführung des lehrreichen Kurses!


Kapieren statt Kopieren: Mit Bernd Gegenheimer durchs ganze Gartenjahr

14.03.2019

OA-Gartenjahr

Mit dem Märzen sei nicht zu scherzen, verdeutlichte Bernd Gegenheimer bei unserem Offenen Abend am vergangenen Freitag und riet, unter den ersten Sonnenstrahlen nicht zu voreilig mit dem Auspflanzen zu sein, um Spätfrostschäden beim frühen Gemüse zu vermeiden. Gleichzeitig müssen auf der Fensterbank angezogene Pflänzchen genug Licht bekommen oder kälter gestellt werden, da sie sonst lange, instabile Sprosse bekommen.Einmal quer durchs Gartenjahr führte der Ehrenvorsitzende und Fachwart für Obst- und Gartenbau die interessierten Besucher in gemütlicher Runde: Angefangen von der Beetanlage, bei der Gegenheimer in Wohngebieten mit schweren, tonigen Böden bei der Neuanlage zur Einmischung einer vier Zentimeter hohen Sandschicht rät, um den Boden lockerer zu machen – „Anstatt zu kleckern sollte man da klotzen.“ Auch auf den Humus komme es an, um einen nährstoffreichen und aktiven Boden zu haben. Hier rät Gegenheimer zur regelmäßigen Gabe von Kompost, der neben Küchenabfällen wie schwefelhaltigen und dadurch Pilzkrankheiten vorbeugenden Zwiebelschalen, kalkreichen Eierschalen oder Kaffeesatz auch Pflanzenschnitt, Erde und vor allem Gesteinsmehl enthalten sollte, das wertvolle Makro- und Mikronährstoffe liefert und geruchsneutralisierend wirkt.

Im Zuge des Klimawandels gelte es, die Bodenfeuchte so gut wie möglich zu erhalten. Deshalb empfiehlt der Experte eine gemäßigte Bodenbearbeitung, eine Mulchbedeckung über Winter und nur flaches Umgraben im Frühjahr. Während man zum Pflanzen für eine ausreichende Grundfeuchte sorgen sollte, birgt Gießen nach dem Säen die Gefahr einer Verschlämmung. Überhaupt solle man lieber seltener und dafür reichhaltig gießen – beispielsweise nur einmal pro Woche 30 Liter pro Quadratmeter innerhalb von zwei Stunden. Während das meiste Gemüse im Sommer geerntet wird, sind Blumenkohl und Brokkoli zur Herbsternte oder über Winter angebauter Ackersalat, Lauch und Rosenkohl geeignete Arten, um das ganze Jahr über frisches und gesundes Gemüse ohne lange Transportwege zu haben.

Wer pflanzt und nicht pflegt, hat seine Hand umsonst bewegt: „A und O ist es, das ganze Jahr über die Entwicklung der Pflanzen zu beobachten. Man kann nicht einfach nur kopieren, sondern muss kapieren“, erklärte Gegenheimer und verdeutlichte, dass selbst er im Miteinander mit der Natur noch immer etwas dazulernen könne.


Reger Austausch beim Winterschnittkurs

31.01.2019

Winterschnittkurs

Gleich anderthalb Dutzend interessierte Obstbaumfreunde und -freundinnen haben am Samstag dem nasskalten Wind getrotzt und sich aufgemacht zum Schnittkurs des OGV Wil-ferdingen. Auf dem Fluckenberg vor dem Steinbruch zeigte Bernd Hofsäss an einem in die Jahre gekommenen Apfelbaum, dass es noch nicht zu spät ist, ihn durch gezielte Schnitt-maßnahmen mit der Zeit wieder in Form zu bekommen. Als naturnahe und dennoch effizien-te Form der Obstbaumerziehung erklärte er den Besuchern zunächst auf der Tafel den Auf-bau der von Helmut Palmer in den 1950er-Jahren modifizierten Schweizer Oeschberg-Krone mit ihrer spindelförmigen stabilen Mitte als Stammverlängerung, den von ihr ausgehend in alle Himmelsrichtungen zeigenden vier Leitästen und den begleitenden Fruchtästen.

Vorteile einer solchen Erziehung sind, dass der Baum keine Stützen zum Wachsen braucht, auch im Sommer genügend gesunden Luftaustausch hat und per Hand oder mit einer kleinen Leiter gut zu ernten ist.

„Äste, die steil stehen, wachsen, solche, die flach verlaufen, bremsen den Saftfluss“, erklärte der Fachwart für Obst- und Gartenbau und verdeutlichte, warum sich der Winterschnitt trotz Schmuddelwetter lohnt: „Die Hauptwachstumszeit der Bäume beginnt im März und reicht bis Juli. Ab dann geht es für die Bäume schon Richtung Winter.“ Durch einen Schnitt in den kommenden Wochen können die Obstbäume beim Wiederaustrieb direkt darauf reagieren und die Schnittwunden von selbst verschließen. Neben scharfer Schere und Säge sei auch die Wahl der richtigen Leiter oder der flexibel einsetzbaren Steigtanne entscheidend, um die Schnittmaßnahmen sicher durchführen zu können.

An etwas jüngeren Obstbäumen auf einer zweiten Streuobstwiese konnten die Besucher dann schon rege mitdiskutieren, schließlich gibt es trotz klarer Regeln in der Theorie in der Praxis immer wieder Spielraum: „Es kommt immer anders als man denkt – das ist bei den Bäumen nicht anders als in der Politik“, erklärte Hofsäss humorvoll und leitete über zum ge-selligen Teil, bei dem sich die Besucher bei vom Verein spendiertem Glühwein, Punsch und Nuss-Zopf wärmen und rege austauschen konnten.


2018


Blühendes Engagement und langjährige Mitgliedschaft gewürdigt

01.10.2018

185 Preise durften Walter Mehne und Reinhard Engel beim Herbstfest des Wilferdinger Obst- und Gartenbauvereins (OGV) in der Remchinger Kulturhalle vergeben: an Remchinger Bürger, die sich beim Blumenschmuck besonders viel Mühe gegeben hatten. Die beiden Vorsitzenden freuten sich über diese hohe Zahl: „Ein Renner“ sei der seit mehr als 50 Jahren stattfindende Blumenschmuckwettbewerb mittlerweile geworden, sagte Engel. Und eine Win-Win-Situation: für die Gemeinde, die Bevölkerung und den OGV. Das fand auch Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon, als er den Ausgezeichneten gratulierte. Kreisverbands-Vorsitzender Jürgen Metzger überreichte zahlreiche LOGL-Bäumchen: in Bronze für zehnjährige Mitgliedschaft an Edeltraud Möhle, Ralf Möhle, Otto Stuneck, Eleonore Wisy und Stefan Wisy, in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft an Ruth Becker, Gundi Engel, Ursula Mehne und Irmgard Müller, in Gold für 40-jährige Mitgliedschaft an Bernd Gegenheimer, Eberhard Laumann und Karl Ruf und in Gold mit Silberkranz an Wolfgang Schäfer für 50-jährige Mitgliedschaft. Zudem zeichnete der Verein die ehrenamtlichen Blumengießer Erika Bürk, Elisabeth Bengel, Ursula Kukawka, Florica Ritter, Rudi Müller, Reinhard und Inge Dittler aus. Alle Geehrten erhielten tosenden Beifall von den zahlreichen Besuchern, darunter auch zehn Bewohner des Pflegeheims, die der Verein zu Kaffee und Kuchen eingeladen hatte. „Das Fest ist rundum gelungen“, sagte Walter Mehne zufrieden. Knapp 50 Helfer seines Vereins waren im Einsatz. Viele Mitglieder spendeten Kuchen und Preise für die Tombola. Roland Müller zeigte sein Insektenhotel und Bernd Gegenheimer eine Apfel- und Birnenausstellung mit mehr als 40 Sorten – „alles Remchinger Streuobstsorten“. Die Flinken Stricknadeln verkauften Selbstgemachtes für den guten Zweck und Werner Steppe baute Futterhäuschen und Nistkästen mit den Besuchern. Knapp 30 seien schon entstanden, erzählte er am späten Nachmittag, „und jetzt habe ich kein Material mehr“. Eine Ausstellung zeigte einen bunten Querschnitt durch den heimischen Obst-, Gemüse- und Ziergarten. Beim Bienenzuchtverein Pfinztal konnten verschiedene Honigsorten probiert werden – aus dem Glas und direkt aus der Wabe. Jedes der mehr als 100 dortigen Vereinsmitglieder habe eigene Bienen, erklärte der Vorsitzende Jürgen Utz. Text und Fotos: Anja Otten und Nico Roller


Den neuen Lehrgarten beim Sommerfest eingeweiht

26.06.2018

Darfs der saftig-süße „Starcat“, der schorfresistente „Sirius“ oder der allergiker-freundliche „Santana“ sein? Pünktlich zum Sommerfest führte der OGV erstmals durch seinen komplett neu gestalteten Lehrgarten, wo die Obstbaumexperten neben einer effizienten Bewirtschaftung das Augenmerk allen voran auf neue Apfel- und Birnensorten gelegt haben, die sie den Besuchern weiterempfehlen können. Und sage keiner, er hätte nicht genug Platz, einen Baum zu pflanzen: Stets im Wechsel mit einem kronenreichen Hochstamm haben die Vereinskameraden einen Säulenbaum gepflanzt, der die Früchte ohne lange Seitenäste so nah am Stamm trägt, dass er sich selbst im Topf auf einem Balkon gut macht. Zwischen den Bäumen, deren Unterlage der Verein exemplarisch mal mit Rindenmulch, mal mit Kies versehen hat, wachsen kunterbunte Blühmischungen – schließlich sollen die fleißigen Bestäuberinnen außerhalb der Obstblüte nicht zu kurz kommen.

„Die neuen Bäume können klimatisch bedingte Schwankungen besser ausgleichen als unsere in die Jahre gekommenen Spindelbäume – jetzt sind wir für die Zukunft gerüstet“, freute sich der Ehrenvorsitzende Bernd Gegenheimer zusammen mit den Vorsitzenden Reinhard Engel und Walter Mehne. Sie bedankten sich für das Engagement der Mitglieder, die unter Leitung von Marco Dittler und Werner Steppe rege mit angepackt hatten. Während sich die kleinen Sommerfest-Besucher per Kreuzworträtsel auf Entdeckungstour begaben oder mit Carina Kirchenbauer fleißig bunte Spülbürsten bastelten, servierte die Kräuter- und Waldpädagogin Claudia Zwietasch Schafgarben-Butter mit einem erfrischenden Kräutercocktaü und zeigte den interessierten Wanderern, dass selbst Brennnessel-Samen oder Gundermann-Blätter eine Bereicherung für die Küche sein können. Eine Hobbytraktorenausstellung rundete das gesellige Beisammensein ab.


2017


Vereinskameraden wollen Lehrgarten wieder zum Blühen bringen

17.02.2017

Sein Vorstandteam verjüngt und gleichzeitig die Frauenquote erhöht hat der Obst- und Gartenbauverein (OGV) Wilferdingen mit der Wahl von vier neuen Beisitzern: Annette Auch, Anja Otten, Marco Dittler und Markus Sch fer werden zuk nftig mit anpacken. Au erdem sprachen die anwesenden Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung den beiden Vorsitzenden Reinhard Engel und Walter Mehne, gleichzeitig auch Kassier, für weitere drei Jahre einstimmig ihr Vertrauen aus. Die beiden blickten auf ein gelungenes Jahr mit lehrreichen Schnittkursen der Fachwarte Bernd Gegenheimer und Bernd Hofsäß, unterhaltsamen Offenen Abenden, einem geselligen Sommerfest und dem Erntedankfest zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde in der Kulturhalle zurück. Neben zahlreichen weiteren Engagierten freuten sie sich auch über die Initiative von Edwin Müller, der seit Jahren unermüdlich mit Wilferdingen Grundschulkindern einen Schulgarten pflegt. Vielfältige Früchte mit der Bevölkerung teilen will der Verein auch in diesem Jahr - so plant er gemeinsam mit den OGVs Singen und Nöttingen sowie der Gemeinde eine groß angelegte Blütensternwanderung am Sonntag, 23. April, die vorbei an kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten auf unterschiedlichen Routen mitten in die Natur fährt. Anschließend wartet ein Mittagessen. Alle Interessierten aus Pforzheim und dem Enzkreis können sich auch ohne Mitgliedschaft über ihren örtlichen OGV oder direkt in Wilferdingen anmelden. Aber auch im vereinseigenen Lehrgarten gibt es viel zu tun: Der Verein hofft auf fleißige Hände, um die lange geplante Umgestaltung in Angriff zu nehmen, damit die lichten Baumreihen wieder fruchten und die Beete rund um Teich und Blumenwiese wieder blühen können.

Einstimmig entlasteten die Mitglieder die Verwaltung und den Kassier, nachdem die Kassenprüfer Hans-Dieter Hauler und Horst Kröner trotz Investitionen zum 26. Mal eine vorbildliche Kassenführung bestätigten: Seit Jahrzehnten haben wir es nun schon mit Kassierern zu tun, die uns kein Erfolgserlebnis bei der Prüfung gönnen. Besser geht es nicht, obwohl da das Amt fast schon seinen Reiz verliert", stellte Kröner humorvoll fest. Für ihren langen Einsatz - auch in anderen Bereichen - ernannte der OGV Hauler und Kröner zu Ehrenmitgliedern. Kröner schlug dem Verein außerdem vor, die eine oder andere Sitzbank für Spaziergänger in Wilferdingen zu spenden. 2016 war ein Jahr der Gegensätze, was die Witterung betrifft", blickte der Ehrenvorsitzende Bernd Gegenheimer auf das zurückliegende Obst- und Gartenbaujahr, das mit viel Regen begann und im Sommer für eine ausgeprägte Trockenheit sorgte. Während Pfirsiche unter der Kräuselkrankheit zu leiden hatten, plagten Pflaumenwickler, Kirschessigfliege und die Schrotschusskrankheit die Zwetschgen, während die Kirsche mit Bakterienbrand kämpfte: Am Ende des Gartenjahres weiß man, welche Fehler in der Bewirtschaftung gemacht worden sind." Wie man dem entgegenwirkt erklärt der Fachwart unter anderem in seiner Fragestunde rund um den Start ins Gartenjahr am Freitag, 03. März, 20.00 Uhr. Das bewirtete Vereinsheim am Eichwaldweg hat ab 19.00 Uhr geöffnet.